Myanmar Highlights

Myanmar bietet ein großes Angebot an Sehenswürdigkeiten. Die Shwedagon-Stupa in der früheren Hauptstadt Rangun ist die größte und vermutlich wertvollste Stupa der Welt. Sie ist vom Sockel bis zur Turmspitze mit Gold bedeckt.

Weitere Hauptattraktionen des Landes sind die weitläufigen Anlagen der alten Hauptstadt Bagan mit über 2000 Sakralbauten aus vier Jahrhunderten sowie der Goldene Fels bei Kyaikto im Mon-Staat.

Im Norden Myanmars in der Nähe von Mandalay steht die schwerste freihängende läutbare Glocke der Welt, die „Mingun-Glocke“. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom damaligen Kaiser Papawaya erbaut. Der im Westen gelegene Rakhaing-Staat beherbergt den Strand von Ngapali. Dieser Strand ist für Urlauber eines der beliebtesten Reiseziele.

Bekamen Touristen früher nur Visa für maximal eine Woche, so öffnete sich das Land vor einigen Jahren aus wirtschaftlichem Druck und wirbt zunehmend aktiv für den Devisen bringenden Tourismus. Dafür wurden Flughäfen und Straßen mithilfe von Zwangsarbeitern ausgebaut. Viele Menschenrechtsorganisationen und tourismuskritische Vereinigungen (beispielsweise Tourism Concern) rufen Touristen jedoch zum Boykott des Landes auf, da diese ihrer Ansicht nach durch Reisen nach Myanmar das Militärregime unterstützten und ihre Devisen nicht bei der Bevölkerung ankämen. Andere regierungsunabhängige Institutionen in Myanmar dagegen warnen vor einem Boykott, da viele Arbeitsplätze z.B. bei Hotels, Airlines, Restaurants, Souvenirgeschäften u.v.m. unmittelbar und mittelbar vom Tourismus abhängen und für diese Menschen von existenzieller Bedeutung sind. Auch sind Touristen eine wichtige Quelle unabhängiger Informationen, die sonst kaum den Weg in und aus dem Land finden.

Seite „Myanmar“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Mai 2011, 10:42 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 20. Mai 2011, 06:12 UTC)

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