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Reisefotos erfolgreich verkaufen

Damit meine Reisefotos nicht einfach so auf der Festplatte verstauben habe ich sieben Monate einige Microstock-Agenturen getestet. Damit wollte ich für mich klären, ob sich mit Landschaftsfotografien, die nicht extra für den Stockfotografie Bereich geschossen wurden Geld verdienen lässt. Von den Einnahmen will ich mein Foto Equipment erweitern. Bei tausenden von Bildern benötigt man zu allererst eine Software, die die Organisation übernimmt. Ich habe mich letztendlich für Lightroom von Adobe entschieden. Lightroom erleichtert einem die Arbeit ungemein. Es organisiert die Bilder in einer eigenen Bibliothek, deren Struktur man selber erstellt. Ich verwende nach wie vor eine Ordnerstruktur mit Ländernamen und Unterordnern mit Regionen und Städten, da ich mir keine Datumsangaben merken kann, verzichte ich auch komplett darauf. Der nächste große Vorteil von Lightroom ist die einfache Verschlagwortung von Bildern, hier ist es möglich die IPCT, XMP und EXIF Daten direkt einzugeben, was sich später noch als sehr nützlich erweisen wird. Im dritten Schritt suche ich mir die Bilder raus, von denen ich überzeugt bin sie auch verkaufen zu können. D.h. Bilder mit zu viel rauschen, Verwacklungen, schlechte Belichtung werden aussortiert. Die auserwählten Bilder entwickle ich anschießend fast nur noch in Lightroom, ab der Version 5 benötige ich nur noch in Härtefällen Photoshop.Für meinen Test war also der Grundstein gelegt und ich kaufte mir noch das Buch von Robert Kneschke (das ist schon fast eine Standard Lektüre) welches speziell nur die Stockfotografie sehr gut erklärt. Anschließend begann ich die ersten Bilder auf Shutterstock, iStock und Fotolia hochzuladen. Der Anfang war enttäuschend. Shutterstock verlangt für neue Accounts 10 Fotos, von denen 7 angenommen werden müssen. Wenn es nicht geklappt hat muss der Neuling einen ganzen Monat lang warten, bis er wieder 10 Fotos hochladen darf. Insgesamt habe ich 3 Versuche gebraucht. Aber ich bin nicht der einzige dem es so erging. Nach Recherche waren auch sehr erfolgreiche Stockfotographen dieser Hürde anfangs unterlegen.Bei iStock und Fotolia waren die Einpflege der Metadaten sehr umständlich und langwierig und nahmen mir auch sehr schnell die Lust weiterzumachen, da es sich schon bei 50 Bildern um sehr viel Arbeitsaufwand handelt und der Verdienst diesen Aufwand bei weitem nicht rechtfertigt habe ich beschlossen mir eine „App“ zu schreiben, die mir den Upload und die Verschlagwortung da wo es möglich ist zu automatisieren.Mymicrostockupload.com war geboren. ich habe meine ersten 50 Bilder auf meine Seite geladen, die Metadaten bearbeitet und von meinem Tool an die Agenturen verteilen lassen, schon war der Workflow so fortgeschritten, dass sich der Aufwand doch wieder rechnet.Auf den nächsten Seiten erfahrt ihr die Details, zu den jeweiligen Mikrostockagenturen, die ich in den sieben Monaten getestet habe, um euch ein Bild darüber zu machen, ob sie für euch in Frage kommen.Hier geht es weiter zu den Microstockagenturen...

Statistik der ersten 7 Monate

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Die ersten 10 Bilder uploaden

Für die ersten zehn Bilder kann ich euch die folgenden Punkte nahelegen, damit ihr gleich erfolgreich bei den Agenturen aufgenommen werdet.

1. Auswahl

Lasst am besten eure Bilder von Freunden und Bekannten auswählen, die Bilder, die die meisten Stimmen bekommen solltet ihr auswählen.

2. Beschreibung

Verschlagwortet euer Bild am besten in englisch, damit erreicht ihr die meisten Suchenden. Zur Beschreibung gehört immer ein Titel, Beschreibung und 30-50 Keywords. Pro Bild!

3. Bildqualität

Eure Bilder sollten eine Mindestauflösung von 4 Mega Pixel haben. Zoomt in das Bild zu 100%, es darf kein Rauschen vorhanden sein, das seht ihr am besten bei den Grautönen. Wenn Markenlogos vorhanden sind, müssen sie entfernt werden. Es sei denn, ihr markiert das Bild als Editorial. Dann benötigt ihr aber auch einen anderen Titel und eine erweiterte Beschreibung. Dies ist für die ersten zehn Bilder nicht zu empfehlen. Belichtung: Ist das Bild überbelichtet/unterbelichtet? Chromatische Aberration entfernen. Kratzer, Staub und sonstige Pixelfehler entfernen. Keine Filtereffekte benutzen! Keine HDR´s und auch keine schwarz/weiss Fotos verwenden. Filter und HDR´s können später im regurären Betrieb hochgeladen werden.

 

Hier geht es weiter zu den Microstockagenturen...

 

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