Laut dem statistischen Amt Singapurs betrug die Gesamteinwohnerzahl im Juni 2009 4,8 Millionen Menschen. Die Bürger Singapurs gehören zu unterschiedlichen ethnischen Gruppen:

76,8 Prozent sind Chinesen, 13,9 Prozent Malaien, 7,9 Prozent Inder und 1,4 Prozent andere. Darunter befinden sich laut Singapore Department of Statistics etwa 1,2 Millionen Gastarbeiter und Ausländer.

Singapur hat eine Fertilitätsrate von nur 1,29 Kindern pro Frau (2008). Dadurch könnte die Einwohnerzahl sinken, da zur natürlichen Reproduktion einer Bevölkerung 2,1 Kinder pro Frau nötig sind. Zum Vergleich: In Deutschland kommen auf eine Frau 1,36 Kinder (2009). Damit gehört Singapur zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung am wenigsten Kinder geboren werden. Dadurch nimmt der Altersdurchschnitt stark zu und es gibt immer weniger Jugendliche und Kinder. Im Gegenzug bremst die Zuwanderung in den multikulturellen Stadtstaat die Alterung der Gesellschaft.

Die korrekte deutsche Bezeichnung für Bürger des Staates Singapur lautet „Singapurer“ bzw. „Singapurerin“; das bisweilen verwendete „Singapuri“ beruht auf falscher Analogie zu anderen Wortbildungen.

Seite „Singapur“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Mai 2011, 09:02 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 20. Mai 2011, 06:08 UTC)

Fotogallery Singapur

Kommentare

botMessage_toctoc_comments_740